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Kilometer bolzen

Anders kann man das, was ich momentan mache nicht nennen. Mit Training hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. Für das "Projekt Marathon" an sich ja vielleicht noch irgendwie tauglich ist die Eintönigkeit doch langsam nervig. Imer im langsamen Trott Kilometer um Kilometer- aber mehr macht der Körper nicht mit- es sei denn, es geht mal wieder die Ungeduld mit den Beinen durch, dann nehmen die locker einen fünfer Schnitt auf- und nach zwei Kilometern ist das ganze System am Ende- toll. Trotzdem, Nachtschicht- und das die nächsten zwei Wochen- da ist anschließendes "Austraben" ja nicht mal das Verkehrteste- und vielleicht nimmt der Körper ja dann mal langsam von sich aus Fahrt auf.

Übrigens, bei Aldi gibt es diese Woche teuflisch gute Kekse- aber nicht mehr in "meiner" Filiale

3.7.07 20:12


Highway to hell

Auf genau jenem befinde ich mich momentan im Training- dem Highway to hell, der grünen Hölle um es genau zu nehmen. Nachdem mir heute morgen spontan einfiel, dass ich eine Freundin als "Groupie" anheuern könnte, um mich die hohe Acht hoch zu brüllen- und sie auch noch spontan zusagte, falls sie nicht arbeiten muss, ging es dann ans Eingemachte. Obwohl eigentlich alle Systeme auf "heute nicht laufen" standen ging es irgendwie doch in die Schuhe- ich glaube, es waren weniger die körperlichen Probleme, die waren objektiv betrachtet kaum schlimmer als die beiden letzten Wochen, es war viel mehr die unendlich lange Strecke von 16,5 km mit so ziemlich allen Steigungen, die man darauf unterbringen konnte- und das mangelnde Vertrauen in den eigenen Körper, das überhaupt durchstehen zu können. Mit zahlreichen Tricks (abkürzen ist erlaubt und möglich, Haribo weiße Mäuße in der Tasche- ich hab keine Knuts mehr ) ging es dann doch die Türe raus. Pepper und Taz haben es aufgegeben mitzulaufen, denen ist das aktuelle Tempo zu niedrig und sie werden so nörgelig, wie ich es innerlich auch werde.

Na dann, rauf, runter, rauf- um nach fünf Kilometern festzustellen, dass ich ungefähr im 6er Schnitt unterwegs war- nicht mal schlecht.

Wieder rauf, runter und rauf- hallo, warum ist die Steigung bitte plötzlich so steil? Kommt beim hoch fahren nie so rüber.  Ich hatte das Gefühl, der Asphalt schob sich unter meinen Füßen weg, so dass ich nicht vorwärts kam, aber, der Berg hatte ein Ende- noch ein paar Meter rauf und dann nur noch runter *pfff*

Oben angekommen genehmigte ich mir dann doch einen Schluck Tee und ein Mäuschen- zur Belohnung. Die Parkrunde noch und ab Richtung Heimat- schwer an der Grenze im Trottelgang, Beine kaum mehr vom Boden bekommend. Da tauchte neben mir ein kleiner Knirps von vielleicht sieben Jahren auf, grinst mich an und sagt "Wettrennen"- hey, wie soll das gehen, aber von dem Drei Käse Hoch besiegen lassen? Kopf schaltete auf "Wettkampf" und siehe da, die Beine gingen- hätte der Kleine mal ein paar Minuten eher die Herausforderung ausgesproch (oder ich zwischendurch nicht so getrödelt) wäre ich doch tatsächlich noch so rechtzeitig am Spielplatz vorbei gekommen, um bei dem gerade abfahrenden Eismann eine kleine Kugel Vanilleeis zu ergattern- wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

Fazit: 16,5 km mit, was weiß ich wievielen Höhenmetern, in ziemlich genau zwei Stunden- immerhin.

30.6.07 21:42


Manchmal muss frau tun, was frau tun muss...

... und das ist laufen.

Nachdem ich letzte Nacht schon dachte, ich könnte durchschlafe/ dösen, nachdem schon "Nightmare on Elmstreet" mich tierisch gelangweilt hatte (wer hat dem Kollegen die Fernbedienung gegeben?) warf mich um Punkt vier Uhr dieses nervige Piepen von der Britsche. Vorteil: Es passte zeitlich so perfekt, dass ich um fünf den Dienst pünktlich übergeben konnte- und ich war wach. Richtig wach. Was tut frau mit dem angebrochenen Tag? Nach Hause fahren, gemütlich frühstücken, Wohnung putzen, einkaufen, umziehen. Die Ninja schaute mich fast traurig an, als ich ihren Motor startete, zum Ärger der Nachbarn den ersten Gang beim Anfahren bis zum roten Bereich hochzog- und nach einer halben Stunde war der Abschied gekommen. Noch ein freundschaftlicher Tätschler, die Versicherung, dass sie in gute Hände kommen wird- und dann stand SIE da- die neue 1400er- eine Schönheit, sie strahlte mich an, ein bisschen einladend, ein bisschen agressiv- und sie fuhr- und wie sie fuhr, sie flog in einer halben Stunde nach Hause- ganz brav leise beim Ankommen- ich kann ja nicht zweimal die Nachbarn ärgern.

Was nun- rumfahren? Erstens wurde ich langsam dösig und da ist mir das zu riskant- außerdem lag Regen in der Luft, ich versaue das neue Baby doch nicht gleich am ersten Tag- außerdem muss sie ihren Stall (Garage) kennen lernen. Also beschloss ich die Laufschuhe anzuziehen, gestern das war ja nun vom Trainingsaspekt her betrachtet nix- also heute nachholen- und weil ich mir wenn schon richtig die Kante geben wollte wurde das Rad an der Wache geparkt und der gefürchtete Treppenaufgang gelaufen (ich hab schon wieder vergessen die Stufen zu zählen ) Es wurden also sechs Kilometer mit Treppen und ich brauchte sagenhafte 48 Minuten dafür.

Und jetzt will ich langsam erstmal ausgiebig

29.6.07 23:22


Wer langsam läuft...

Naja, wirklich gut läuft es in den letzten Tagen/ Wochen ja nun nicht. Vebrachte ich die letzte Woche damit zu lernen, wie man langsam und damit meine ich wirklich schneckig langsam läuft klappt es dann bisher doch einigermaßen gut in diesem Tempo mit dem Einheiten durchlaufen. Dachte ich. Dienstag 8,5 km mit meinem heiß geliebten Treppenaufgang zum Fußballstadion, am Mittwoch das Selbe mit kleiner Erweiterung auf elf. Der neue Pegasus musste schließlich eingeflogen werden. Und er fliegt, zwischendurch sogar mal einen knappen Kilometer in irgendwas so im Viererbereich. Im Moment fast ein unvorstellbares Tempo für meinen Körper. (Ok, es ging leicht bergab.) Na so könnte es weiter gehen, ABER: Wenn man sich dann am Donnerstag zum Laufen verabredet sollte man einiges beachten, gerade wenn es nicht gut läuft:

a) keinen Döner mit doppelt Schafskäse, weil die neue Dönerbude bei Mama und Papa um die Ecke ja getestet sein will (nicht bestanden, es gibt bessere Döner in der Stadt.)

b) Wenn schon Döner, dann bitte keinen Becher Hägen Dazs hinterher, denn sonst ist das so wichtig für die Sauerstoffversorgung benötigte Blut, das im Moment ohnehin zu wenig O2 transportiert ziemlich mit der Magenfüllung beschäftigt.

c) Wenn man sich schon solche Voraussetzungen geschaffen hat, dann sollte man nicht denken, man müsse versuchen das Tempo höher zu ziehen als die Vernunft befiehlt, nur weil man den Mitläufer nicht langweilen will.

d) Wenn das alles schon zusammen kommt, dann sollte man um Alles in der Welt wenigstens beim Laufen die Klappe halten.

 

Verstoß gegen all diese Punkte führt zwangsläufig zu dem, was heute passierte- wir liefen, wanderten, liefen- ich schnaufte, hechelte- und patschte fleißig durch den Matsch. Nachdem auch noch die Holzfäller meinten sich ausgerechnet heute auf unserer ausgesuchten Laufstrecke austoben zu müssen war das irgendwie nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte. Zusätzlich meinte mein Hirn wohl sowas wie "Schonungsmodus" befehlen zu müssen, da ja noch eine Nachschicht hinter dem Laufen stand.

Tja, so wurden aus den geplanten zehn genussvollen Kilometern durch die malerische Karlstalschlucht irgendwas um die fünf verquatschten (aber durchaus nett verquatschten) irgendwo zwischen Klug'scher Mühle und Unterhammer.

Morgen gibt's das neue Spielzeug, aber ich denke, trotzdem noch ein paar Kilometer für die Laufschuhe- ich will ja schließlich irgendwann mal wieder auf einen vernünftigen Wochenumfang kommen.

Und jetzt möge die Nacht ruhig werden...

28.6.07 22:46


Happy Birthday to me

Eigentlich bin ich ja nun nicht besonders abergläubig- gut, ich gehe nicht unter Leitern durch und achte peinlich genau darauf keine Spiegel zu zerbrechen- aber ansonsten- nö.

Deshalb fand ich Grönemeyer am 5. Juni als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk auch nicht weiter tragisch- der richtet seinen Tourplan nun mal leider nicht nach mir und das war die einzige Möglchkeit ihn hier in der Nähe zu haben.

Ja nun, Grönemeyer war natürlich genial, aber was danach kam eher weniger. Schon am Freitag fing es an in meinem Unterbauch ziemlich fies zu stechen, aber ich ignoriere sowas ja gerne mal. Am Dienstag beim Laufen hat sich das ganze Übel dann doch ziemlich mies gemeldet und am Mittwoch beim Gassi gehen war's aus. Ich bewegte mich also an meinem Geburtstag in Richtung der Praxis meiner Frauenärztin- ohne Tortenfrühstück, dafür aber mit ziemlichen Schmerzen.

Ich erspare dem geneigten Leser Details, nur soviel: Zur Krönung des Tages ist der Arm vom Blut abnehmen Blau, ein riesengroßer blauer Fleck- toll

 

In Zukunft gibt es definitiv keine vorzeitigen Geschenke mehr, sicher!

23.6.07 18:13


Deutsch- Arzt/ Arzt- Deutsch

Zugegeben, langsam wundert es mich nicht mehr, warum Langenscheid in letzter Zeit immer miesere Wörterbücher heraus gibt. Scheinbar hat sich der Verlag langsam aber sicher auf Fun- Lektüre eingeschossen- und das nicht ganz unerfolgreich.

Nach Deutsch- Frau/ Frau- Deutsch, was zugegebenermaßen einige Zahlungen in die Chauvikasse nötig gemacht hätte kommt nun mein persönliches Highlight:

Deutsch- Arzt/ Arzt- Deutsch

Dem Mediziner unter den Lesern wird es sicherlich nur zum Teil gefallen, dass da ein Mediziner so gnadenlos offen mit seinen Kollegen ins Gericht geht, aber das Buch ist grandios geschrieben

Endlich ist auch mal für den Otto- Normal Verbraucher verständlich erklärt, was mit den zahlreichen lateinischen Fachausdrücken, die man in einer Arztpraxis so um die Ohren geworfen bekommt gemeint ist. Zusätzlich wird der Alltag in einer Klinik auf herrlich satirische Art und Weise dargestellt.

Wichtiges Utensil: Die Checkliste: Was taugt Ihr Arzt.

Lesen- unbedingt

25.5.07 20:39


Epo gegen Ephedrin

Nein, ich überlege bestimmt nicht, welche der beiden Substanzen besser geeignet wäre ordentliche Laufergebnisse zu erzielen, so tief sinke ich für meinen Teil bestimmt nicht. Aber genau dieses Szenario stellt sich bei Volksläufen in der hiesigen Umgebung da. Da laufen an der Spitze ein des Ephedrin- Dopings überführter Ex- Duathleth, gegen einen geständigen Ex- Radprofi, der sich mit Epo und Wachstumshormonen zugeschmissen hat. Wie es zu deuten ist, dass Ephedrin meistens gewinnt lasse ich mal unkommentiert, was mir viel mehr durch den Kopf geht ist die Frage, was sich besagter Ex- Radprofi gedacht hat, falls er überhaupt gedacht hat- und sich nun sein Saubermann- Image wunderbar ruiniert hat.

Ok, es war in den letzten Monaten absehbar, dass auch von ihm ein Dopinggeständnis zu erwarten ist und so blauäugig, dass ich wirklich daran geglaubt hätte, dass ausgerechnet Udo Bölts nicht mitgemacht hat, das war ich dann doch nicht mehr- vor einem Jahr hätte ich mich noch geweigert das zu glauben.

Ich frage mich nur: Was hat der Kerl sich dabei gedacht- die Frage lässt sich zwar global auf all seine Kollegen anwenden, aber aufgrund der größeren "Nähe" beschränke ich meine Gedanken auf die "Affäre Bölts":

Er hat zugegeben 96/97 (welch ein Zufall, genau innerhalb der Verjährungsfrist ) Epo genommen zu haben. Was geht im Kopf eines Menschen vor, der just in dieser Zeit zum ersten Mal Vater wird, sich eines solch erhöhten Gesundheitsrisikos auszusetzen? Wie kann er es verantworten, evtl. nach der Tour nicht mehr nach Hause zu Frau und Kind zu kommen. Hat er auch nur eine Sekunde daran gedacht, was seine Tochter sich später Mal denken würde, wenn sie erfährt, dass ihr Papa, den sie nur von Bildern kennt, sich bewusst ins Jenseits katapultiert hat? Aber auch ohne dieses Schwarz Malen- hat er ernsthaft geglaubt, das würde niemals auffliegen? So blöd kann man doch eigentlich nicht sein. Und nun? Seine Kinder sind beide im schulpflichtigen Alter- mir tun die beiden Leid bei dem Gedanken daran, dass ihnen nun auf dem Schulhof nachgerufen wird, dass ihr Vater ein Betrüger ist- Kinder können grausam sein. Seine Fans (zu denen ich mich in gewissem Maße eigentlich auch zählte)- naja, die sind den Profisportlern ja irgendwie doch ziemlich egal- das Geld kommt nicht von denen, sondern über Sponsoren und die wollen Leistung sehen. Trotzdem- Tour d'Epo- es kotzt mich an, wenn ich mir als Hobbysportler vorstelle, dass es im Leistungsbereich nur noch darum zu gehen scheint, wer das bessere Doping hat und nicht, wer der bessere Sportler ist. Dieser Massenbetrug ist absolut indiskutabel- und dummerweise wahrscheinlich noch voll im Gange- soll mir niemand erzählen, dass man nicht mittlerweile neue Methoden entwickelt hat, die wie EPO damals noch nicht nachweisbar sind. Und ich denke nicht, dass diese im Leistungssport herumirrenden diplomierten Gesundheitsrisiken (auch Ärzte genannt) plötzlich ihr Gewissen entdeckt haben und diesen Massenmord auf Raten plötzlich nicht mehr mitmachen- eigentlich sollte man denen allen schleunigst die Approbation entziehen.

Zurück zu Bölts: Quäl dich du sau, sagte er einst, als er (gedopt) neben seinem ebenfals gedopten Team Kapitän Jan Ullrich her fuhr und ihn damit durch die Vogesen trieb. Quäl dich du sau wird er auch zu sich sagen müssen- in einer Woche ist der nächste Volkslauf in Mölschbach- und ich fürchte, nach seinem Dopinggeständnis wird er dort ein wahres Spießroutenlaufen zu absolvieren haben- ich wünsche es ihm nicht, denn ich denke, auch wenn seine Fans das Recht auf Enttäuschung haben, so sind es neben Sponsoren (wobei denen das Wie der Lesitung doch eigentlich egal sein dürfte) in erster Linie seine Freunde und Verwandten- ganz besonders seine Frau und seine Kinder, die er auf unterster Schiene betrogen hat und mit denen sollte er das auch in erster Linie ausmachen müssen- man wird sehen, wie das der Rest der Menschheit sieht.

Für mich jedenfalls hat es seit vorgestern einen bitteren Nachgeschmack, wenn ich mich im Training selbst mit "Quäl dich du sau" anfeuere.

25.5.07 10:18


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