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Kilometer bolzen

Anders kann man das, was ich momentan mache nicht nennen. Mit Training hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. Für das "Projekt Marathon" an sich ja vielleicht noch irgendwie tauglich ist die Eintönigkeit doch langsam nervig. Imer im langsamen Trott Kilometer um Kilometer- aber mehr macht der Körper nicht mit- es sei denn, es geht mal wieder die Ungeduld mit den Beinen durch, dann nehmen die locker einen fünfer Schnitt auf- und nach zwei Kilometern ist das ganze System am Ende- toll. Trotzdem, Nachtschicht- und das die nächsten zwei Wochen- da ist anschließendes "Austraben" ja nicht mal das Verkehrteste- und vielleicht nimmt der Körper ja dann mal langsam von sich aus Fahrt auf.

Übrigens, bei Aldi gibt es diese Woche teuflisch gute Kekse- aber nicht mehr in "meiner" Filiale

3.7.07 20:12


Und immer wieder geht die Sonne auf...

Ja, genau das tat sie heute. Aprilwetter vom Allerfeinsten. Keine fünf Minuten vergingen zwischen Regenschauern und Sonne- und dazu war der böhige Wind teilweise ganz schön heftig.

Aber nachdem sich gestern irgendwie ein "morgen geht nix mehr" im Körper abzuzeichnen schien nahm er heute dann doch eine Trainingsrunde- und das richtig gut- für aktuelle Verhältnisse: 12,5 km mit 6er Schnitt- Durchschnittstempo, denn irgendwie gestaltete sich das mehr als unfreiwilliges Intervalltraining- die Beine wollten rennen, nahmen 4er Tempo auf- 1- 2 km klappte das, dann brauchte der Rest Pause- also 8er Trotteln und das Spiel wieder von Vorne.

Aber nach maligne entartetem Nachtdienst letzter Nacht, ich hasse "Verkehsunfälle", da ich es definitiv nicht schaffe den Ort des Geschehens (meist Schlafzimmer) zu betreten ohne mir ein fieses Grinsen verkneifen zu müssen. Es war läuferisch ganz ok heute.

 

4.7.07 18:57


Über die Gefahr von Noridc Walkern

Jap, ich wusste es schon immer- Nordic Walker gehören nur mit Waffenschein auf die Menschheit losgelassen- zumindest wenn es sich um die Kategorie der "Stöcke- spazierentragenden Hausfrauen walken gegen Wechseljahrsbeschwerden und eheliche Frustration" handelt. Genau auf drei solche Damen traf ich heute auf meiner Runde. Locker setzte ich zum Links- Überholen der fleißig tratschenden Weiber an- und übersah dabei, dass man nicht nur mit dem Mund redet, nein, man kann das sehr gut unterstützt durch wilde Gesten tun. Wenn man dabei allerdings einen verlängerten Arm mit sich herum trägt wird es gefährlich. Ein gewagtes Ausweichmanöver vor dem plötzlich nach seitlich- Hinten ausscherenden Dings verhinderte das Schlimmste- ich bekam die (zum Glück Gummi- gepuffte) Stockspitze auf mein sich reflexartig schließendes rechtes Auge. Passiert ist nichts, aber wenn ich mir vorstelle, der Stock hätte eine freiliegende Spitze gehabt...

Ab heute Waffenschein für Nordic Walker, jawohl.

5.7.07 22:09


Erstens kommt es anders....

... und zweitens als man denkt.

Nach dem Nachtdienst war ich platt, so platt, dass erstmal drei Stunden Schlaf anstanden. Danach war ich- immer noch genauso platt- und dabei hatte ich mir 20 Laufkilometer fest vorgenommen.

Schon beim Anziehen schrie alles- weiterschlafen, nicht laufen, neeee. Aber irgendwie- nicht laufen ist doof, in Martins Blog hab ich bereits mit 71 Wochenkilometern angegeben- und da die von heute dazu gerechnet- na auf geht's. Aber es geht zwei Steigungen rauf auf der geplanten Strecke- nein, flach und kürzer. Na dann, nachdem es scheinbar nicht anders geht. Aber die Rechnung hatte ich ohne das innere Rennpferd gemacht: Es ging los, die Beine wurden wach, der Rest ebenfalls- also kleine Schleife- dann wären es immerhin 12 km. Nach rechts geht es den Humbergturm rauf- hatte ich vergessen zu denken? Hatte ich vergessen, dass ich diesen Weg gewählt hatte, um den Steigungen auf der anderen Strecke zu entgehen? Egal, die Beine nahmen überraschend leicht die Serpentinen den Berg hoch Fahrt auf. Am Humbergturm angekommen gab ich mir dann doch noch den Rest und jagte auf den Turm- ohne Stufen zu zählen. Herrlicher Rundblick über den Pfälzerwald von oben- runter über die rückwärtige Bergseite. Ich musste bekloppt sein. Aber ich hab den Weg den Berg rauf eines vergessen: Runter ist schlimmer- so ging die Runde bis 23 Kilometer weiter- um dann in der "Roten Hohl" gelandet "Töchterchen" zu spielen- ich hab mich von meinem Papa abholen lassen, ich wollte nicht mehr- noch 4 Kilometer bis nach Hause und ich wäre futsch gewesen- und das vorm Dienst.

8.7.07 21:23


Es war fällig...

...der Dämpfer. Wähnte ich mich am Sonntag nach erfolgreicher läuferischer Humbergbesteigung in einem Anflug von Runners High schon als zukünftige "Queen of the ring" und pausierte am Montag aus Vernunfts-/ Müdigkeitsgründen lief es gestern saumäßig mies an. Naja, eigentlich machte ich optimistisch den Annanaseisbecher vorm Training dafür verantwortlich, doch heute morgen, als ich eigentlich laufen wollte wurde ich eines Besseren belehrt. Lymphknoten auf "sichtbarkeitsniveau" angeschwollen, jede Bewegung des linken Beins schmerzte in der Leiste und im Rücken, Bewegungen sowieso nur noch eingeschränkt möglich- kurzum, laufen impossible.

Was also macht ein Krümelmonster, das nicht laufen kann? Richtig, Powercarboloading für morgen. Kann man an einem Tag drei Teller Bratkartoffeln mit Salat, vier Käsebrötchen, drei Scheiben Marmeladen-/ Honigbrot, drei Tafeln Schokolade, vier Packungen Kekse, fünf Power Bars "Cookie and Cream", eine Packung Cornie Müsliriegel Buttermilch Lemon, eine Dose Haribo Primavera, vier Eisdonuts, zwei Stücke Schokokuchen, eine Packung Kinderriegel, fünf Bananen, drei Äpfel, zwei Birnen und zu guter Letzt eine selbstangerührte Packung "Paradis Creme" Zitronengesccmacksrichtung futtern? Ja, man kann und zwar deutlich ohne Überschreitung der K**grenze.

Na dann hoffen wir mal, dass ich morgen wieder laufe...

11.7.07 23:21


übers erwachsen werden

Zugegeben, viele Kilometer hat sie noch nicht drauf, meine "Blue Lady", aber doch langsam genug, um erste Fahrgefühle äußern zu können- und da momentan Laufpause herrscht habe ich auch mal Zeit zu reflektieren.

Irgendwie bin ich immer noch in der fahrerischen Umbruchsphase, in der ich jede Verbesserung, die die neue Maschine bringt dankbar annehme, aber auch die Vorzüge der alten Ninja noch manchmal herbei sehne.

Nach langem Überlegen lässt sich die neue wohl am ehesten als die "Erwachsenere" der beiden Motorräder beschreiben. Sie hat 200 Kubik mehr Hubraum und geradezu endlos Kraft- diese setzt sie jedoch so dosiert ein, dass mir der Abzug der alten Ninja am Gas manchmal abgeht. Gleichmäßige Kraftentfaltung ist nicht das Ding der Blue Lady. Unter 6000 Umdrehungen hängt sie am Gas, als hätte sie mal eben 100 Pferde weniger. Nicht, dass das zu wenig wäre, im Gegenteil, man kann wunderbar entspannt durch den Stadtverkehr mit ihr, muss weniger dosiert in der rechten Hand sein, um nicht von Null auf Hundert zu schießen, sie cruist, ist im Handling enorm leicht- sogar besser als die Ninja und das durchweg. Der Tank ist schmaler, der Knieschluss besser und der kurze Lenker gibt ein tolles Gefühl für jeden, der so wie ich gerne eine Einheit mit dem Bike bildet beim Fahren, den ganzen Körper zur Steuerung einsetzt- und so geht sie selbst durch engste Kurvenkombinationen- wer lieber passiv fährt dürfte wenn's zu eng wird allerdings Probleme bekommen. Auf der Landstraße merkt man, was man an der Ninja hatte- nervte ein Vorausfahrer mit langsamen Tempo war ein kurzer Dreh am Gas ausreichend, um spielend wie eine Rakete vorbei zu zischen- das fehlt der ZZR. Ja, für wirkliche Langsamfahrer hat sie Power genug, aber für richtig zackige Überholmanöver oder zügige Kurvebkombinationen muss man einen oder zwei Gänge runterschalten, sonst fehlt das Drehmoment um richtig raus zu beschleunigen. Man startet solche Manöver also bewusster, fährt ruhiger im fließenden Verkehr- das neue Bike ist erwachsen, der Heißsporn, der auf der Ninja so gerne mal mit einem durchging wird ausgebremst- und vielleicht ist das gar nicht mal schlecht, denn wenn man die ZZR auf die Autobahn jagt, dann wird einem schwindelig. Sie läuft 298km/h, dann riegelt im sechsten Gang die Elektronik ab. Selbst bei dieser Tachoanzeige- auch wenn man die Instrumente da nur noch erahnen kann- liegt sie wie ein Brett auf der Straße- die Unruhe, die die Ninja jenseits der 250 km/h zu zeigen begann ist ihr fremd- sie läuft stoisch geradeaus. Der Windschutz ist für sportlich sitzende Fahrer optimal und voll ausreichend, eine größere Tourenscheibe wäre Geldverschwendung und würde die Optik kaputt machen.

Wo wir gerade bei Geldverschwendung sind- sie ist durstig ohne Ende, der 22l Tank reicht nicht wirklich lange (und das, obwohl sie im Alltag so ruhig fährt)- 8l im "Normalbetrieb", lässt man die Kraft voll ans Hinterrad sprengt sie die 10er Grenze locker. Aber was soll's, ich liebe mein Spielzeug für Erwachsene, gewöhne mich daran, dass die Heißspornzeiten auf der Rennmaschine (die auch nicht viel weniger durstig war) nun langsam vorbei sind-und mal ehrlich, wer braucht schon 190 PS auf zwei Rädern um von A nach B zu kommen- da war meine erste 500er Honda genauso tauglich- aber mit der Kawa macht es eben richtig Spaß.

Übrigens, das hier http://www.kawasaki.de/Objects/w600h450_000003404925555B.jpg

ist sie

15.7.07 15:01





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