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Highway to hell

Auf genau jenem befinde ich mich momentan im Training- dem Highway to hell, der grünen Hölle um es genau zu nehmen. Nachdem mir heute morgen spontan einfiel, dass ich eine Freundin als "Groupie" anheuern könnte, um mich die hohe Acht hoch zu brüllen- und sie auch noch spontan zusagte, falls sie nicht arbeiten muss, ging es dann ans Eingemachte. Obwohl eigentlich alle Systeme auf "heute nicht laufen" standen ging es irgendwie doch in die Schuhe- ich glaube, es waren weniger die körperlichen Probleme, die waren objektiv betrachtet kaum schlimmer als die beiden letzten Wochen, es war viel mehr die unendlich lange Strecke von 16,5 km mit so ziemlich allen Steigungen, die man darauf unterbringen konnte- und das mangelnde Vertrauen in den eigenen Körper, das überhaupt durchstehen zu können. Mit zahlreichen Tricks (abkürzen ist erlaubt und möglich, Haribo weiße Mäuße in der Tasche- ich hab keine Knuts mehr ) ging es dann doch die Türe raus. Pepper und Taz haben es aufgegeben mitzulaufen, denen ist das aktuelle Tempo zu niedrig und sie werden so nörgelig, wie ich es innerlich auch werde.

Na dann, rauf, runter, rauf- um nach fünf Kilometern festzustellen, dass ich ungefähr im 6er Schnitt unterwegs war- nicht mal schlecht.

Wieder rauf, runter und rauf- hallo, warum ist die Steigung bitte plötzlich so steil? Kommt beim hoch fahren nie so rüber.  Ich hatte das Gefühl, der Asphalt schob sich unter meinen Füßen weg, so dass ich nicht vorwärts kam, aber, der Berg hatte ein Ende- noch ein paar Meter rauf und dann nur noch runter *pfff*

Oben angekommen genehmigte ich mir dann doch einen Schluck Tee und ein Mäuschen- zur Belohnung. Die Parkrunde noch und ab Richtung Heimat- schwer an der Grenze im Trottelgang, Beine kaum mehr vom Boden bekommend. Da tauchte neben mir ein kleiner Knirps von vielleicht sieben Jahren auf, grinst mich an und sagt "Wettrennen"- hey, wie soll das gehen, aber von dem Drei Käse Hoch besiegen lassen? Kopf schaltete auf "Wettkampf" und siehe da, die Beine gingen- hätte der Kleine mal ein paar Minuten eher die Herausforderung ausgesproch (oder ich zwischendurch nicht so getrödelt) wäre ich doch tatsächlich noch so rechtzeitig am Spielplatz vorbei gekommen, um bei dem gerade abfahrenden Eismann eine kleine Kugel Vanilleeis zu ergattern- wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

Fazit: 16,5 km mit, was weiß ich wievielen Höhenmetern, in ziemlich genau zwei Stunden- immerhin.

30.6.07 21:42
 


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